Sich wieder spüren

Sich wieder spüren

Sich wieder spüren

Stellen Sie sich vor ...

Stellen Sie sich vor, alle Ihre emotionalen Bedürfnisse (u.a. Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstliebe, Selbstsicherheit etc.) würden auf magische Weise in vollem Umfang gestillt. Auf diese Weise ausgestattet fühlten Sie keinen emotionalen Mangel und wären jederzeit, ohne sich selbst in Frage zu stellen, gegenüber fast allen Angriffen Ihrer Umwelt geschützt. Und das alles sei für Sie völlig leistungsunabhängig (magisch eben) und so selbstverständlich, dass es für Sie nie erforderlich wäre, über diese Zusammenhänge nachzudenken. Gleichgültig wie Ihre Umwelt auf Sie reagierte, Sie fühlten sich nie abgewertet, beleidigt, kritisiert, bestraft, ungeliebt, missachtet, nutzlos, nicht zugehörig, nicht leistungsfähig etc.  Auf diese Weise müssten Sie nie wieder Geschäftsangelegenheiten nach Feierabend oder am Wochenende bearbeiten, unbezahlte Mehrstunden leisten oder in belastenden unwürdigen Lebenssituationen/Partnerschaften/Arbeitsverhältnissen verharren, nur weil Sie das Gefühl hätten, nicht zu genügen.

Selbstverständlich beschreibe ich gerade einen Idealzustand. Dennoch gibt es Menschen, die diesem Zustand doch recht nahe kommen. Dabei werden ihre emotionalen Bedürfnisse aus sich selbst heraus gestillt und so können sie ein gewisses Maß an innerer Freiheit oder Unangewiesenheit denken, fühlen und leben (Innen-Orientierung). Hierzu vermittelt die Lebensgeschichte von Maria H. einen recht guten Eindruck.

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Den Zugang verlieren

Frühkindliche Prägung, Lebenserfahrungen, kritische Lebensereignisse sowie Denk- und Gefühlsmuster können uns dazu veranlassen, entstandene emotionalen Defizite und Fixierungen unbewusst kompensieren zu müssen. In diesem Fall vernachlässigen wir unsere Orientierung nach innen (Innen-Orientierung) und wenden uns, ebenfalls unbewusst, verstärkt einer Orientierung in Richtung Umwelt zu (Außen-Orientierung).  Wir sind nun (zunächst) davon überzeugt, über die Umwelt alle emotionalen Bedürfnisse stillen zu können. Über eine gewisse Zeit hinweg belohnt uns unsere Umwelt für die erbrachte Leistung, bringt uns Liebe, Wertschätzung, Anerkennung, Status und Wohlstand entgegen und überdeckt so unsere tatsächlich vorliegenden emotionalen Defizite. Das diese umweltgemachte Wertschätzung leistungsabhängig ist, werden Leistungen immer weiter optimiert bis hin zum Perfektionismus. Ist der Grad dieser Außen-Orientierung nicht mehr angemessen, können ernste psychische Störungen entstehen bis hin zu einem Zustand, in dem wir unsere inneren Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr spüren und so den Zugang zu unserem Innern nicht wahrnehmen.

Sich wieder spüren

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Selbstreflexion

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Selbstfürsorge

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Wenn es nicht so gut läuft

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Wird fortgesetzt ...