Schlafstörungen

Nichtorganische Schlafstörungen 

 

Schlafstörungen (nichtorganische) lassen sich in zwei Gruppen aufteilen: Da sind zunächst erstens die sogenannten Dyssomnien (Emotional verursachte Störungen von Schlafdauer, Schlafqualität und Schlafzeitpunkt) und zweitens die sogenannten Parasomnien (Seelisch verursachtes Auftreten von Schlafereignissen, die nicht zu einem gesunden Schlaf gehören; z.B. Albträume, Schlafwandeln etc.).

Schlafstörungen

Auslöser nichtorganischer Schlafstörungen 

 

Auslöser nichtorganischer Schlafstörungen lassen sich in familiären Krisen (Trennung, Scheidung, Krankheit etc.) oder im beruflichem Umfeld (Stress, Schichtarbeit, Überforderung, lange Arbeitszeiten, Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen etc.) genauso finden wie bei bestehenden psychischen Erkrankungen (Trauma-Folgestörungen, Depressionen, Manien, Angststörungen, Demenz etc.).
Weitere Auslöser können im Umfeld von Suchterkrankungen, Zeitverschiebungen
(jet lag), im Konsum von Medikamenten und Drogen und in klimabedingten Faktoren (Kälte, Hitze) liegen.  

Speziell der Ursache von Trauma-Folgestörungen ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da gerade nächtliche Stille, Ruhe und Schlaf das Kontroll-Bedürfnis und die erhöhte Wachsamkeit zur Ereignis-Vermeidung herabsetzen würden. Genau dies wird Betroffenen durch das eigene System „verboten“ und es kann zu lange andauernden Wachphasen kommen, die Erholung Ereignisverarbeitung nahezu unmöglich machen.  

Abhilfe

 

Voraussetzung für eine wirksame Psychotherapie ist eine exakte Analyse der Ursachen sowie der Ausschluss organischer Ursachen. 

Da Schlaf nicht nur der Erholung unseres gesamten Systems (Körper, Seele, Denken) dient sondern auch für die Verarbeitung von Lebensereignissen und Belastungen entscheidend ist, ist gesunder Schlaf lebenswichtig.    

Entsprechend sollten seelisch bedingte Schlafstörungen unbedingt psychotherapeutisch behandelt werden.