Verhaltenstherapie

Was ist Verhaltenstherapie ?


Die Verhaltenstherapie als eine einzige klar umrissene Therapieform gibt es im Grunde so nicht, denn das Wort „Verhaltenstherapie“ ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher einzelner Therapieformen, die sich auf unterschiedliche Aspekte des menschlichen Verhaltens konzentrieren. Zentraler Punkt vieler Verfahren ist dabei u.a. der Lernprozess und die daraus entstehenden Auswirkungen auf das menschliche Denken, Fühlen und Handeln.

Ziele der Verhaltenstherapie


Ziele der Verhaltenstherapie sind:
Rückgang und Abbau der Belastungen des Betroffenen sowie Aufbau und Wiederherstellung von Selbstregulation, Autonomie und Leistungsfähigkeit im  Alltag. Dabei kommt der Gestaltung sozialer Beziehungen und dem Verstehen der belastungsauslösenden Mechanismen eine hohe Bedeutung zu.

Warum Verhaltenstherapie nicht genügt


In jeder Sekunde unseres Lebens reagieren wir als Mensch durch unseren Körper, unsere Psyche und unser Denken untrennbar zusammen auf die Ereignisse des Lebens. Dabei hängt unsere Reaktion in entscheidender Weise von unbewussten (oft auch sehr belastenden Mustern) ab, die wir nur schwer verändern können. Um für den Bertroffenen einen Rückgang seiner Belastungen zu erreichen, sind die Ansätze der Verhaltenstherapie nicht ausreichend. Aus diesem Grund sollten verhaltenstherapeutische Verfahren stets auch mit Techniken kombiniert werden, die an einem veränderten Umgang unbewusster Lerninhalte arbeiten.

Das ganzheitliche Therapie-Konzept

 

Eine durchdachte ausgewogene Therapie richtet sich demnach grundsätzlich immer auf alle Erlebnisqualitäten des Menschen: Auf unser Denken auf unsere körperliche Wahrnehmung, auf unser Fühlen, auf unsere sinnhafte Wahrnehmung, auf unser Handeln/Verhalten und unsere soziale Interaktion; und dies in der Betrachtung der bewussten und unbewussten Prozesse.