Verhaltenstherapie

Was ist Verhaltenstherapie ?


Die Verhaltenstherapie als eine einzige klar umrissene Therapieform gibt es im Grunde so nicht, denn das Wort „Verhaltenstherapie“ ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher einzelner Therapieformen, die sich teiweilse auf unterschiedliche Verhaltensaspekte des menschlichen Verhaltens konzentrieren.

Zentraler Punkt vieler Verfahren sind dabei die bewussten Lernprozesse und die daraus entstehenden Auswirkungen auf das menschliche Verhalten. Emotionen, Gedanken und innere Konflikte werden dagegen eher nachrangig betrachtet.

Ziel der Verhaltenstherapie ist die Reduzierung der Symptomatik sowie die Selbstregulation und Verständnisentwicklung des Betroffenen.

Warum Verhaltenstherapie nicht genügt


Ebenso wenig wie sich unser Körper von unserer Psyche und von unserem Denken getrennt betrachten lässt, ebenso wenig genügen reine verhaltenstherapeutische Verfahren als Behandlungsform. Denn immer sind auch Denkmuster, Emotionen und innerseelische Konflikte Teilnehmer des Spiels.

Das ganzheitliche Therapie-Konzept


Aus diesem Grund richtet sich eine durchdachte ausgewogene Therapie grundsätzlich immer auf alle Erlebnisqualitäten des Menschen: Auf unser Denken auf unsere körperliche Wahrnehmung, auf unser Fühlen, auf unsere sinnhafte Wahrnehmung, auf unser Handeln/Verhalten und unsere soziale Interaktion; und dies in der Betrachtung der bewussten und unbewussten Prozesse.