Die Story - Maria | Psychotherapie Saarbrücken | Saarland

Die Story – Maria

Die Story - Maria

Hallo, ich bin Maria,

54 Jahre alt, seit 22 Jahren verheiratet, 2 Kinder, Zahntechnikerin und komme aus München.

Mit meinem Ehepartner (Phil, Alter: 56) zusammen habe ich eine Tochter (Alma, Alter: 21 Jahre) und einen Sohn (Robert, Alter: 19 Jahre). Beide leben noch bei uns zu Hause. Meine Tochter studiert Kunstgeschichte und mein Sohn hat nach seinem Abitur eine Ausbildung zum Gitarrenbauer begonnen. Mein Ehepartner ist Architekt und hat vor 17 Jahren mit seinem besten Freund ein eigenes Architektur-Studio gegründet. Ich selbst arbeite heute nicht mehr in meinem eigentlich erlernten Beruf als Zahntechnikerin. Um Kinder-Erziehung und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können, bin ich heute als Illustratorin für verschiedene Verlagsgesellschaften tätig und illustriere im Auftrag Kinderbücher - ich hatte ja schon immer ein Händchen fürs Zeichnen. In meiner Ehe und Familie fühle ich mich rundum glücklich, gesund und zufrieden.

Dabei ist das, wenn ich zurückblicke, gar nicht so selbstverständlich. Aber alles nacheinander - ich komme später darauf zurück.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen und ein sehr naturverbundener Mensch. Ganz in der Nähe meines Wohnortes betreiben meine Eltern einen Reiterhof. Und heute sagen mir meine Eltern noch, dass ich der "Sonnenstrahl" in ihrem Leben sei. Sie müssen sehr glücklich gewesen sein, als ich geboren wurde, das kann ich noch auf alten Fotos sehen aber ich weiß das auch aus vielen Geschichten und Erzählungen meiner Eltern und Großeltern. Als Kind bin ich mit anderen Kindern sehr oft draußen unterwegs gewesen - auf dem Land, und auf einem Pferdehof, gibt es eine Menge zu entdecken. Meine Eltern waren und sind auch heute immer für mich da. Ich weiß, dass sie mich beachten, manchmal einfach so aus der Ferne, so dass ich das gar nicht so mitbekomme. Ich habe mich von Kindheit an immer ausprobieren können und mich nie eingeengt gefühlt. Ich kann es nicht erklären, aber irgendwie habe ich alles, was ich brauche, schon immer gehabt und ich tue einfach, was ich tun möchte.

Die Welt in mir

Wenn einige unserer Bekannten von Selbstwert und Selbstbewusstsein reden, verstehe ich zwar das Thema, aber ich kann mich da nicht einfühlen. Ich weiß, was ich brauche und mir wünsche - ich versuche nur das zu tun, was ich wirklich möchte - wenn ich etwas nicht möchte, sage ich das klar und deutlich - bin einfach so wie ich bin und es geht mir gut. Ich denke nicht darüber nach, ob mich andere Menschen mögen oder nicht. Es ist alles gut so, wie es ist. Und wenn mich etwas stört, überlege ich, wie ich damit umgehen kann.

Die Welt beginnt irgendwie in mir selbst und von meinem Inneren ausgehend, gehe ich auf andere Menschen und meine Umwelt zu. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich all das, was ich bin und sein möchte, was ich an Liebe, Wertschätzung, Zuwendung, Beachtung, Vertrauen, Schutz, Geborgenheit, Sicherheit, Motivation und Mitteln zum Leben brauche, aus einer unerschöpflichen Quelle in mir gestillt wird. Es gibt da keine Umwelt, die mir Beachtung zugestehen oder Wertschätzung entgegen bringen muss. Das kommt alles, wie durch Magie, aus mir selbst. Und so erreiche ich jeden Tag mein Lebensziel, ohne dafür etwas tun zu müssen - nämlich glücklich sein zu können. Eine Freundin fragte mich bei unserem letzten Treffen, wie sich denn das Glück, das ich täglich empfinde, ausdrückt. Also, ob ich mir jeden Tag etwas in meiner Lieblingsboutique kaufe oder ob mir mein Ehepartner täglich Komplimente macht. Ich antwortete ihr, dass ich nur eben dieses Gefühl habe und dass ich durch dieses Gefühl bereits da bin, wo sich andere Menschen vielleicht durch eine neues Auto oder ein schönes Haus hinträumen. Gewissermaßen bin ich bereits am Ziel - und das jeden Tag.

Perfektion gibt es nicht

... wird fortgesetzt


Erfahren Sie in Kürze, wie es mit Maria weitergeht ...


Anmerkung des Autors:

Die vorstehend beschriebenen Personen und deren Lebensgeschichte sind frei erfunden und dienen nur der Verdeutlichung psychischer Effekte. Eventuelle Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen und deren Lebensgeschichte wären rein zufällig.