Angst-Therapie

Wie entsteht pathologische Angst?


Es gibt viele Entstehungsursachen und Auslöser von pathologischer Angst. Pathologische Angst ist jedoch in vielen Fällen zu einem großen Teil auch gelernt. Das ist eine gute Nachricht und gleichzeitig einer der wichtigsten Ansätze der Angst-Therapie. Denn was gelernt werden kann, kann auch wieder verlernt werden.

Während gesunde, den Ereignissen unseres Lebens angemessene Angst, für uns eine Schutz- und Warn-Funktion hat, sollte pathologische Angst (unangemessene Angst, die in Situationen auftritt, die für uns üblicherweise nicht angstauslösend sind und die zu inadäquater Angst-Belastung führt) unbedingt behandelt werden. Denn nicht selten dehnen solche Ängste ihren Wirkungskreis aus und erobern sich zunehmend mehr Lebensbereiche.

Pathologische Ängste können chronifizieren, sich in ihrer Intensität verstärken, zu weiteren psychischen Komplikationen und seelischen Folge-Störungen führen.

Bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Angst mit Kranheitswert treten vier Aspekte in den Vordergrund:

  •  Ungewohnte Ereignisse oder Zustände erregen unsere Aufmerksamkeit und wir bringen diese mit einer drohenden Gefahr in Verbindung
  • Mit weiterer Beobachtung und erhöhter Wachsamkeit prüfen wir fortan ständig, ob diese gefährlichen Ereignisse/Zustände weiterhin auftreten und sich wiederholen
  • Angst vor einem erneuten Auftreten und Entstehen bewirkt die Vermeidung der gefahr-assoziierten auslösenden Situtation, der Ereignisse oder Zustände, der Handlung bzw. der Menschen/Tiere
  • Weil unser Vermeidungsverhalten uns den belastenden Kontakt mit der angstauslösenden Situation „erspart“ und wir gerade deshalb nicht lernen, dass beim nächsten Mal von der erneut erlebten angstbesetzten Situation keine Bedrohung ausgelöst wird, halten wir an der nun erlernten Angst fest (Negative Verstärkung). 
Angst-Therapie

Die Ablehnung, sich mit der Angstursache auseinanderzusetzen und das daraus entstehende Vermeidungsverhalten tragen in hohem Maße zur Aufrechterhaltung der Angst bei.

Ruby – Unser kleiner Therapie-Hund

Im Bedarfsfall kann Ruby mit ihrem sanften Wesen hilfreiche Effekte auslösen. Ängste können sich lösen, Klienten und Patienten können wieder lernen, sich mehr zu spüren, zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung zu gelangen und wieder mehr Vertrauen zu entwickeln.